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Christine Mannhalter übernimmt Vorsitz von Genom Austria

(Wien, 1. September 2016) Christine Mannhalter, Professorin für Molekulare Diagnostik in der klinischen Chemie an der Medizinischen Universität Wien und zuletzt Interimspräsidentin des Wissenschaftsfonds FWF, übernimmt ab 1. September 2016 den Vorsitz von Genom Austria (www.genomaustria.at).

Die neue Vorsitzende von Genom Austria, Christine Mannhalter, startete nach dem Studium der Biotechnologie und ihrer Dissertation an der Medizinischen Universität Wien ihre Forschungskarriere als Postdoktorandin in Kalifornien. An der Universität Wien war sie später federführend an der Etablierung der molekularbiologischen Diagnostik beteiligt und hat im Jahr 2000 die Professur für Molekulare Diagnostik in der klinischen Chemie übernommen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Gerinnungssystem, die Diagnostik von Blutkrankheiten wie Hämophilie und Leukämie sowie genetische Einflussfaktoren bei vaskulären Erkrankungen.  Christine Mannhalter war viele Jahre Mitglied der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt und kann auf eine erfolgreiche Karriere im Wissenschaftsfonds zurückblicken. Seit 2010 war sie als Vizepräsidentin des FWF für den Bereich Life Sciences verantwortlich und hat von August 2015 bis August 2016 den FWF nach innen und außen als Interimspräsidentin repräsentiert. Christine Mannhalter wird nun in das Projekt Genom Austria ihre wissenschaftliche Exzellenz ebenso einbringen, wie ihre langjährigen forschungspolitische Erfahrungen und ihr Engagement für Wissenschaftskommunikation.

Christine Mannhalter: “Genom Austria bietet eine Plattform für medizinische Forschung ebenso wie für kulturelle und gesellschaftliche Fragestellungen. Betrachtet man den kulturellen Aspekt – so wird Österreich international als Land der Musik wahrgenommen. Es wird daher eine sehr spannende Aufgabe sein, herauszufinden, ob und wie weit genetische bzw. epigenetische Faktoren neben medizinischen auch kulturelle und gesellschaftliche Eigenschaften mitbestimmen. Ich freue mich darauf, das österreichische Genomprojekt zu leiten, und den möglichen Besonderheiten des österreichischen Genoms gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen auf den Grund zu gehen.“

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